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„Umweltschule 2008 - Lernen und Handeln für unsere Zukunft“Konrad-Adenauer-Schule als Umweltschule ausgezeichnet Im Musik- und Kulturhaus Niederwalgern, Weimar (Lahn), bekamen am 24. Oktober mehrere hessische Schulen die Auszeichnung „Umweltschule 2008 – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ aus den Händen von Umweltminister Wilhelm Dietzel verliehen. Die Konrad-Adenauer-Schule aus Heppenheim hat im Schuljahr 2007-2008 erfolgreich an der Ausschreibung teilgenommen und erhielt für das besondere Engagement im Bereich „Schule & Gesundheit – Umweltbildung und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ den Titel „Umweltschule 2008“ verliehen. Im Foyer des Schulgebäudes präsentierten die Schulen eindrucksvolle Beispiele ihrer Projektarbeit. Neben dem Erfahrungsaustausch der Schulen untereinander gab es verschiedene Mitmachangebote zu den Themen Umwelt-, Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung. Zum Schwerpunkt „Wasser“ war die Ausstellung „Der Zukunft das Wasser reichen“ zu sehen. Umweltminister Dietzel hob die besondere Bedeutung der Bildung im Zusammenhang mit der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie hervor, „denn nachhaltiges Leben, Handeln und Wirtschaften muss zunächst in den Köpfen der Menschen verankert werden. Unser ganzer Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung in Hessen, die in beispielhafter Weise wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialen und ökologischen Belangen in Einklang bringen soll, wäre allerdings umsonst, wenn es uns nicht gelingt, die Kinder und Jugendlichen unseres Landes für dieses Thema zu sensibilisieren und zu begeistern. Vor diesem Hintergrund setzt die Hessische Landesregierung auch auf das Thema Umweltbildung im Internet und hat unter der Internetadresse www.oekoleo.de Informationen speziell für Kinder und Jugendliche zusammengestellt.“ Die Ausschreibung „Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft" ist eine Auszeichnung, die gemeinsam vom Hessischen Kultusministerium und vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz jährlich für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung vergeben wird. Gewürdigt wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess von zehn regionalen hessischen Umweltbildungszentren unter der Koordination der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar. „An unterschiedlichen Lernorten und mit vielfältigen Lerninhalten wird Bildung für nachhaltige Entwicklung praktisch vermittelt. Besonders hervorheben möchte ich hier beispielhaft naturpädagogische, forstliche oder geologische Exkursionen, Gewässeruntersuchungen, das Anlegen von Biotopen, Gestaltung von Schulgärten und Schulumfeld, Experimente und Lerneinheiten zu Klimaschutz, Energie und Abfall oder auch jahreszeitlich abgestimmte Aktionen in Wald und Natur“, führte der Minister weiter aus und stellte abschließend erfreut fest, „dass sich unsere Ausschreibung Umweltschule als eine der hessischen Nachhaltigkeitsinitiativen schon nach kurzer Zeit etabliert hat und damit wichtiger Bestandteil eines hessischen Maßnahmenplanes geworden ist.“ Beate Kehr-Witt, die den Umweltbereich an der Konrad-Adenauer-Schule leitet, hat den Schülerinnen und Schülern zwei Handlungsbereiche an der Schule ermöglicht:
1. Mülltrennung und erste Schritte zum Einsparen von Energie Konkrete Ziele sind:
2. Mitarbeit im Schulgarten Konkrete Ziele sind:
Auch im laufenden Schuljahr wird die Konrad-Adenauer-Schule wieder die Anerkennung als Umweltschule beantragen und dafür die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Bergstraße in Bensheim fortsetzen. |
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